Nutzungspotentiale - oder wie man Transkriptz nutzen kann...

Transkriptz dient nicht allein der Interpretationshilfe von sozialwissenschaftlichen Transkriptionen - es kann wesentlich mehr ...

Die drei Schritte zur Erstellung einer Online Interpretation

So können Sie in schnell und effizient ihre Transkriptionen interpretieren

Online Tutorials

Lehren Sie alle Möglichkeiten von Transkriptz.de durch unsere Video Online Tutorials kennen.
Alternativ dazu bieten wir ihnen ein Bild/Text Tutorials.

Idee - Nutzung

Die Idee - ein kurzer Gedanke - ein langer Weg

Genese einer Idee

Im Zuge eigener Forschungspraxis an der Universität Leipzig eröffnete sich mir eine Diskrepanz zwischen zumeist theoretisch formuliertem Anspruch auf Intersubjektivität und Reflexion des Forscherstandpunktes und der praktischen Tätigkeit des Interpretierens und der Typenbildung.

Trotz Forschungsgruppen und Forschungswerkstätten ist es kaum möglich alle Transkripte aller Teilnehmer bis in jedes Detail zu diskutieren und auszuwerten. Hinzu kommt die eigene örtliche und zeitliche Begrenzungen, die einer umfassenden gemeinschaftlichen Diskussion und Interpretation im Wege steht. All diese Gründe führen zu der Frage, warum dieser Vorgang in einer zunehmend digitalisierten Welt noch so oft begrenzt bleibt. Interessanter wäre eine transdisziplinäre Plattform, auf der gemeinsam interpretiert und reflektiert werden kann – handele es sich dabei nun um eine Transkription, ein Bild oder ein Video.
Zwar gibt es gute Ansätze zur Erschließung eines gemeinsamen Portals, doch sind diese zumeist sehr statisch und hinter den mittlerweile gängigen Webstandards des Web 2.0.

Wieso also kein Tool schaffen, das den Raum der Interpretation, der Reflexion und der Diskussion über Transkriptionen, Bilder und Videos öffnet zu einer größeren Gemeinschaft von Forschern. Dabei sollen nicht die einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen die Grenzen ziehen, sondern das gemeinsame wissenschaftliche Vorgehen und die behandelte Thematik. Denn die Blicke der Anderen eröffnet neue Aspekte des Gegenstandes und schafft somit einen intersubjektiven Erfahrungsraum des Gegenstandes.

Zudem können Materialien und Interpretationen späteren und anderen Forschungsprojekten helfen zu arbeiten, diese erweitern und den komparativen Möglichkeiten völlig neue Dimensionen geben.

Diese Idee gilt es nun umzusetzen. Nun steckt der Teufel hier im Detail, ein erster Anfang ist gemacht......

Doch die Praxis der Umsetzung stellt sich nun als ein langer - nicht zu endender - Weg dar, zwischen eigener Subsistenz und wissenschaftlichem Anspruch. Aber keine Sorge, das Tool wird im Großen und Ganzen kostenfrei bleiben. Nur die erweiterte Nutzung wird einen kleinen-überschaubaren Kostenfaktor beinhalten.